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Jason im Agility

Seit einem Jahr sind wir nun im Training und am Jahresende war auch endlich wieder einmal die Kamera mit dabei:

 

Im April sah das Ganze noch so aus –>  Die Konzentration ist geblieben, aber das Bellen ist eindeutig mehr geworden ;-)

Moni

Bei herrlichem Wetter sind wir am Samstag in den Jura gefahren und haben nach Schnee Ausschau gehalten.

Auf fast 1’300m sind wir beim Mont Soleil fündig geworden und waren gut 3 1/2 Stunden in dieser traumhaften Jura-Landschaft unterwegs. Dabei trafen wir auf kaum eine Menschenseele.

Leider habe ich diesmal die Kamera zu Hause gelassen. Ganz ohne Bilder wollte ich dann aber doch nicht gehen und so musste das Handy dran glauben (in der Sonne war auf dem Display leider nicht allzuviel zu erkennen und so war ich gespannt, welche Bilder ich dann zu Hause zu sehen bekommen würde).) Hier eine kleine Auswahl davon:


Auf dem Mont Soleil befindet sich das grösste Sonnenkraftwerk der Schweiz


Daneben sorgen aber auch ganz viele Windkrafträder für genügend Strom

Es war für mich das erste Mal, dass ich diesen so nahe kam und habe nicht schlecht gestaunt, wie laut diese Räder doch sind. Auch Jason fand sie anfangs unheimlich und hat das Erste gleich einmal verbellt. Aber nachdem er damit er damit keinen Eindruck machte, strafte er die nachfolgenden mit Ignoranz  ;)


An einem Hügel trafen wir auf diese Snowkiter, die uns mit ihren Jumps begeisterten.


Danach brauchten wir aber erst einmal eine Rast in Mont-Crosin. Denn 2 Stunden Schneestapfen können doch ganz schön müde machen.


Nach einer kurzen Zwischenverpflegung ging’s frischgestärkt auf den Rückweg


Den wir durch einen kurzen Fussmarsch auf der Strasse etwas abkürzten, um nicht erst bei Dunkelheit wieder beim Auto zu sein.


Aber schon bald waren wir wieder in fast unberührter Schneelandschaft unterwegs


Und auch Jason genoss das viele Weiss und war gerne für eine kleine Spieleinlage zu haben, wie man auf nachfolgendem Video sehen kann:

VIDEO: Spiel und Spass mit Schneebällen und Tannenzapfen

Aber auch etwas Posen fürs Handy muss sein :)


Eine weite, menschenleere Landschaft


Ein letzter Blick über den Schnee…


…mit den Alpen im Hintergrund

Danach ging’s zurück ins grüne Basel. Aber wir waren bestimmt nicht das letzte Mal hier oben.

Moni

Am 3. Januar 2012 haben wir den einzig sonnigen Tag dieser Woche genutzt, um der Stadt zu entfliehen und ein paar schöne Stunde im Schnee zu verbringen.

Und so ging’s von Basel aus mit Bahn, Postauto, Standseilbahn und Gondelbahn hoch auf’s Niederhorn.

Leider waren wir an diesem Tag nicht die Einzigen, die diese Idee hatten und so mussten wir bei der Gondelbahn mehr als eine halbe Stunde anstehen.

Aber Jason und ich haben die Zeit gut genutzt und beim Warten auf kleinstem Platz ein paar Tricks ausprobiert. Und so verging nicht nur uns, sondern auch den um uns stehenden Kindern die Warterei doch noch ziemlich schnell :)

Danach genossen wir aber den wunderschönen Tag in den Bergen fast ohne andere Spaziergänger. Und zur Erinnerung haben wir auch ein paar Bilder mitgebracht:


Blick über den Thunersee, bevor uns die Standseilbahn in die Höhe entführt


Freude pur


Eine kurze Verschnaufspause…


…und schon geht’s im Jason Tempo weiter


Was er hier wohl entdeckt hat?


Aber nun ist erst einmal eine Runde spielen angesagt


Na los, wirf schon wieder!


Jason’s unnachahmlicher Rennstil – eine Pfote reicht als Bodenhaftung :D


Hab ihn!


Und mit diesem letzten Foto von der Abendstimmung unten im Tal
ist unser Ausflug leider auch schon wieder vorbei.

Ich hoffe, es hat euch Spass gemacht, uns zumindest auf Bildern ein wenig zu begleiten und wer noch nicht genug hat, darf sich gerne hier noch die restlichen Fotos anschauen: Bildergalerie

Moni

Wir clickern….

Beim Durchforsten der Schränke bin ich auf diesen ganz in Vergessenheit geratenen Gesellen gestossen, der dort seit Jahren auf seinen ersten Einsatz wartete.

Und deshalb nun schnell diesen bunten Knackfrosch aus seiner Cellophan-Hülle befreit und ausprobiert, ob Jason es schafft, ihm einen Ton zu entlocken und am Ende sogar sich selbst zu clickern.

Und ich finde, er hat es super gemacht: http://www.youtube.com/watch?v=HGr0G-7wfhk

*****

Und gleich noch ein weiterer Versuch, bei dem diesmal die Hinterbeine gefragt sind.

Denn angeregt durch einen Clicker-Wettbewerb in einem Forum, wollte ich auch versuchen, ob ich es schaffe, Jason das „Rückwärts auf einen Gegenstand steigen“ durch freies Shapen (Formen ohne Hilfen und/oder Kommando) verständlich machen kann.

Auf Kommando mit den Hinterbeinen auf etwas Niedriges hochgehen kennt er bereits. Das hatte ich aber damals noch mit Hilfen aufgebaut.

Also losgelegt und gleich alles bestätigt, was mit der Kiste zu tun hatte. All dies noch ohne konkreten Plan. Um so erstaunter war ich deshalb, wie schnell er das Hochstehen trotz der unterschiedlichen Bestätigungen anbot und danach ging es auch nicht lange, bis er das erste Mal rückwärts darauf zu lief.

Aber am meisten schmunzeln musste ich, als er nach dem Abrutscher in der 2. Minute ausprobierte, ob er nicht auch durch ein anderes Verhalten seine Belohnung auslösen könnte. Und als diese ausblieb, das Problem auf seine Weise löste.

Bei 3.20 haben ihn dann ein paar Hölzchen aus dem Konzept gebracht, die aus der Kiste fielen. Deshalb auch die Fiepser und die Versuche, auf anderem Weg an seine Belohnung zu kommen. Aber am Ende stand er dann doch noch einmal oben.

http://www.youtube.com/watch?v=sNH8H-AwNNQ

Moni

Die Tücken des Objekts

…oder wie bekomme ich die Ringe über die Stange?

Jason und die RingeDer erste Versuch

Jason und die RingeOh je! Rot und weiss sind wohl nicht meine Farben :-(

Mal schauen, ob’s mit dem Gelben besser klappt.

Jason und die RingeHilfe…

Jason und die Ringe…der wehrt sich ja :-(

Jason und die RingeAber glaub bloss nicht…

Jason und die Ringe…dass ich mich geschlagen gebe!

Jason und die RingeUnd 1, 2, 3…

Jason und die RingeGeschafft!

Jason und die RingeUnd gleich noch ein anderes Ringspiel.

Jason und die RingeEine kurze Störung durch die Katzen, die sich auch dafür interessieren, was Jason da macht.

Jason und die RingeAber danach ist der 1. schnell geschafft und schon ist der 2. an der Reihe

Jason und die RingeAber statt einen drauf…

Jason und die Ringe…zeigt Jason…

Jason und die Ringe…dass es auch andersrum geht ;-)

OK, noch einmal von vorn:

Jason und die Ringe

Jason und die Ringe

Jason und die Ringe

Jason und die Ringe

Und weil Frauchen meinte, das Kunstückchen um Mitternacht üben zu müssen, ist leider die Quali der Bilder auch entsprechend. Aber zu einer Wiederholung vor laufender Kamera ist es leider noch nicht gekommen, deshalb zeigen wir euch heute diese Bilder hier.

Und wieder einmal haben Jason und ich an einem tollen Military mitgemacht. Diesmal beim Hundesport Muttenz, welches unter dem Motto „Yes, we can“ stand.

Auf einem gut 2 stündigen Weg gab es auch diesmal wieder spannende Posten zu lösen.

Am 1. wartete ein Flaschenlabyrinth auf uns, durch das der Hund an Bauchgurt und Leine geführt werden musste, während auf der anderen Seite schon die Belohnung lag (leider war hier der Fotograf noch nicht zur Stelle, so dass davon kein Foto gibt).

Am 2. Posten durften die Hunde ihre Geschicklichkeit im Billard unter Beweis stellen (durch einen Klick auf’s Bild, öffnet sich dieses in gross).

Military in MuttenzBist du sicher, dass der Ball in das Loch passt?

Military in MuttenzEin erster Versuch mit den Pfoten.
Aber das ist anscheinend doch nicht der richtige Weg.

Military in MuttenzUnd deshalb hat er es dann schnell wie hier Lady gemacht
und die Bälle mit dem Maul ins Loch befördert.

Und schon geht’s weiter zum 3. Posten – ich glaube, den hat wohl jeder Hund geliebt

Military in Muttenz
Denn hier durften sie im Stroh…

Military in Muttenz…nach dem versteckten Leckerchen suchen.

An Posten Nr. 4 war wieder einmal Frauchen gefordert – nur schade, dass meine Nase nicht einmal halb so gut ist, wie die von Jason.

Aber seht selbst, was es hier zu lösen galt…

Military in MuttenzMit verbundenen Augen soll ich mich auf die Suche
nach dem entführten Jason machen…

Military in MuttenzDer aber  nahm die Entführung recht gelassen und schaute nur gespannt,
was sich sein Frauchen denn so alles einfallen lässt…

Military in Muttenz
…um ihm ein Bellen zu entlocken.

Es blieb jedoch vergebliche Liebesmüh und so gab es statt des „Wuffs“ nur die Lacher der Zuschauer und 0 statt der erhofften 10 Punkte.

Aber dafür begeisterte Jason beim 5. Posten einmal mehr die Postenhelferin, da er sich nicht nur…

Military in Muttenz
…problemlos aus ein paar Metern Distanz zum Podest schicken liess…

Military in Muttenz…sondern dort auch seelenruhig auf die weiteren Ideen der Zweibeiner wartete.

Military in MuttenzUnd die war auch schnell geboren – ein Männchen im Walde musste her.

Military in Muttenz
Und weil die anwesende Fotografin so begeistert davon war,
gab’s gleich noch eine Wiederholung für’s Album.

Aber nun genug gepost, denn schliesslich wartete noch die eine oder andere Aufgabe auf uns, wie hier bei Posten Nr. 6:

Military in Muttenz
Welch ein Glück…

Military in Muttenz
…dass das Wasserbecken nur gerade so tief ist…

Military in Muttenz
…dass man auch ohne zu schwimmen, den versenkten Gegenstand rausholen kann, um ihn gleich zu Frauchen zu bringen.

Posten Nr. 7 stand bestimmt auch ganz hoch in der Gunst der Hunde. Denn auch hier gibt es zur Belohnung einen feinen Leckerbissen

Military in Muttenz
Aber erst einmal musste herausgefunden werden,
in welchem der vielen Töpfe dieser wohl verborgen ist

Military in Muttenz
Aber schon beim 3. Topf sind bei Jason alle Zweifel beseitigt: „Hier muss er sein“

Military in Muttenz
Hoffentlich isst sie es jetzt nicht selbst!

Military in Muttenz
Schnell hingesetzt und Öhrchen gespitzt,
damit sie mich auch bestimmt nicht vergisst

Und schon sind wir beim 8. und letzten Posten des Military angelangt.

Military in Muttenz
Während die Hunde am Start warten, müssen ihre Frauchen und Herrchen den Golfball auf einem Löffel erst über eine Hürde und anschliessend unter einer Stange durchbefördern, bevor sie ihre Hunde über die Hürde und durch einen Tunnel abrufen dürfen.

Military in Muttenz
Und Jason hätte doch zu gerne gewusst, was sein Frauchen
denn vorhin so Spannendes auf dem Löffel transportiert hat.

Und weil wir alle Posten bis auf Nr. 4 alle erfolgreich gelöst haben, ergibt dies zusammen mit dem Jocker stolze 80 Punkte – was diesmal aber leider „nur“ für den 40. von 125 Plätzen reichte.

Einmal mehr ein tolles Military und ein toller Jason, der einfach immer und überall mit Begeisterung dabei ist, aber genau so das süsse Nichtstun geniesst – was kann man sich von seinem Hund mehr wünschen :-) .

Das spannende am Mantrailing sind ja nicht nur die Trails an sich, sondern dass man auch bei den Trail-Starts und den Trail-Enden viele unterschiedliche Herausforderungen einbauen kann. Wichtig dabei ist dann natürlich, dass die Trails gerade am Anfang so kurz gehalten werden, dass der Hund schnell zum Erfolg kommt.

Und so haben wir beim letzten Training für Jason keine langen Spuren gelegt, sondern an 2 verschiedenen Enden gearbeitet.

Anzeige einer von uns weglaufenden Person
Die erste Herausforderung war es, eine vor uns gehende Person als Fährtenleger zu erkennen.

Die zu suchende Person lief dazu ohne Verabschiedung los, aber so langsam, dass wir sie auf unserem Trail schnell einholen konnten. Und so waren wir auch schnell bei der gesuchten Person – und vorbei…

Aber nur ein paar Meter und schon zeigte Jason seine typische Verhaltensweise, wenn er merkt, dass die Spur nicht mehr weitergeht (stehen bleiben, 1 – 2 Beller, evt. auf die Hinterbeine stellen und umschauen).

In dem Moment, als die Spannung aus der Leine rausging, liess ich den FL anhalten. Da wir nicht wussten, wie Jason auf diese ungewohnte Situation reagieren würde, hatten wir schon vorher vereinbart, dass wir situativ handeln würden.

Nachdem sich Jason vergewissert hatte, dass vor ihm die Spur wirklich nicht weiterging und auch kein FL in Sichtweite war, drehte er sich um, lief zurück zu Paula und setzte sich vor sich hin (obwohl noch andere bekannte Personen ganz in der Nähe standen)  - so als ob es das Selbstverständlichste der Welt wäre, einen überlaufenen FL anzuzeigen.

Wir wiederholten das Ganze dann noch einmal. Und auch diesmal überlief Jason die Gesuchte, realisierte aber viel schneller, dass der FL hinter ihm war.

Mit diesem Verhalten zeigte uns Jason aber auch ganz eindeutig, dass er inzwischen stärker mit seiner Nase und weniger mit seinen Augen sucht, um eine Person aufzuspüren und auch schnell erkennen kann, wenn eine Spur abbricht.

Anzeige der gesuchten Person in einer Gruppe
Da Jason beim LineUp immer Mühe bekundete, die gesuchte Person anzuzeigen und ich vermutete, dass es eher Zufall war, dass er am Ende, dann irgendwann bei der richtigen landete, wollte ich die Anzeige in der Gruppe noch einmal neu aufbauen.

Dazu liess ich eine Person sichtbar für Jason weglaufen und sich zu einer hinter einer Kurve stehenden Gruppe stellen.  

Jason freute sich schon sichtlich auf seine Aufgabe und ich war sehr gespannt, wie er sie meistern würde. Da zwischen Verabschiedung und Loslaufen nicht viel Zeit vergangen war, zog er natürlich gleich mit grosser Kraft an und ich musste schauen, dass ich ihm nachkam :-)

Ein paar Meter nach der Kurve kam dann auch schon die Gruppe in Sicht – aber erst einmal fand Jason noch etwas anderes am Rande spannender. Aber danach gab es kein Halten mehr und mit voller Kraft zog er mich zur Gruppe und setzte sich, ohne nur einmal zu zögern, zur gesuchten Person hin. Was natürlich gleich mit einer super Belohnung und zwei kleinen Nachlaufaktionen belohnt wurde.

Ich denke, das ist für Jason der richtige Weg, um ihm das Anzeigen von Personen in einer Gruppe zu vermitteln. Und nach ein paar Wiederholungen mit diesem Anfangsstadium kann dann die Aufgabe immer mehr erschwert werden.

Und auch die anderen aus der Gruppe hatten diese Übung mit dem gleichen Erfolg gemeistert.

Mantrailing in der Stadt

Im April haben wir uns zu Dritt zu einem Mantrailing-Training getroffen.

Zum Aufwärmen für Jason und mich gab’s erst ein paar kürzere Motivationen im nahe gelegenen Wäldchen (ingesamt ca. 400m).

Nach einer kurzen Pause folgten wir dann der Spur einer weiteren vermissten Person über eine Wiese hinunter zum Hochhaus. Dort steckte Jason erst einmal seine Nase neugierig durch die offene Tür, bevor er der Spur weiter über Treppen und Rasen rund um’s Haus folgte. Ein kurzer Halt beim geschlossenen Tor zur Tiefgaragen-Einfahrt, bei dem er durch Hinsetzen anzeigte, dass man ihm dieses doch bitte öffnen möge und schon waren wir drinnen. Und wirklich nur ein paar Meter dahinter, stand dann auch die gesuchte Person.

Nun war erst einmal eine kleine Pause angesagt, die Jason im Auto genoss, während wir die Spuren der anderen beiden Teams ausarbeitenden.

Ausgeruht ging es dann an den nächsten und längsten Trail – den Sandra lange vor unserem Eintreffen gelegt hatte.

Mantrailing - Jason in der Stadt

Jason freute sich schon sichtlich auf die Ausarbeitung und zog auch sofort in die richtige Richtung die Strasse hoch. Und auch als die Spur von der Strasse abbog, folgte er ihr ohne zu zögern nach rechts.

Diesmal liess er sich auch nicht mehr gross davon irrtieren, dass der Trail über eine Treppe verlief. Nur 2 Beller zeigten, dass ihm diese immer noch nicht ganz behagte. Und schon ging’s weiter der Strasse nach, wo ihn erst eine Garageneinfahrt leicht irritierte, bevor er dann den gut versteckten Trampelpfad ein paar Meter weiter entdeckte und diesem in seinem gewohnt schnellen Tempo folgte. Während ich auf dem abschüssigen, schmalen Weg gut auf meine Füsse achten musste, um nicht zu stolpern.

Nach knapp 80 Metern hatte uns die Zivilisation wieder und wir folgten nun den Kurven und Strassenkreuzungen auf Asphalt, bevor sich Jason für die tiefer gelegten Hauseingänge zu interessieren begann. Aber irgendwann merkte auch er, dass er hier tatsächlich nicht weitergeht und schon zog er wieder sein gewohntes Tempo an.

Nach gut 750 Metern zeigte er dann aber doch leichte Ermüdungserscheinungen und wäre am liebsten in den nahen Park hinein gelaufen. Deshalb gab es hier eine kurze Pause und Wasser zum Trinken.

Aber schon nach ein paar Minuten zeigte Jason, dass er weiter wollte. Also schnell Leine wieder umgehängt und ihn den Einstieg zurück auf die Spur selbständig suchen lassen und schon waren wieder unterwegs – vorbei am Tiefgaragen-Trail und zurück auf die Strasse – wo ihn eine gelbe Tafel weiter unten magisch anzuziehen schien. Aber sein „Suchverhalten“ war hier so anders als den ganzen Weg zuvor, dass klar war, dass er nicht mehr auf der Spur sein konnte. Und als Jason merkte, dass er uns nicht an der Nase rumführen kann, besann er sich zurück auf seine Aufgabe und seine Spur, auf der wir dann schon bald auf die gesuchte Person stiessen – und Jason seine wirklich verdiente Belohnung bekam.

Er hatte wirklich toll und so klar gearbeitet, dass auch die Begleitperson, die ihn heute das erste Mal sah, begeistert von seiner Arbeitsweise und guten Lesbarkeit war.

Hier nun auch noch die wichtigsten Daten zum Trail:

Fährtenalter ca. 3 Stunden
Fährtenlänge 1 km
Bodenbeschaffenheit Asphalt, Treppe, Wald, Mergel
Wetter Sonnig, heiss
   
Fährtenleger Sandra (Figaro)
Fährtenstart Ohne Verabschiedung
Fährtenende Stehend auf ansteigendem Weg, nach einer Kurve
   
Geruchsgegenstand ? in Plastiktüte
Trailbeginn 14:05 Uhr
Ausarbeitungszeit ca. 20 Min
   
Bemerkungen Siehe Beschreibungen oben

Vielen Dank Sandra für das toll organisierte Trailing.

Erste Agility Videos

Nachdem wir letztes Jahr schon ein wenig ins Agi reingeschnuppert hatten, durften Jason und ich noch für ein paar Wochen in den laufenden Grundkurs beim Hundesport Allschwil einsteigen.

Und weil mein Männeken einmal auch mit Kamera bewaffnet dabei war, gibt es nun auch die ersten Videos von uns beim Training 


Sprünge, Tunnel und Wippe


Ein paar Slalom-Übungen


Sprünge, Tunnel und Slalom Teil II

Ich freue mich riesig, mit welcher Konzentration Jason dabei ist und vorallem mich und meine Arme und Hosenbeine in Ruhe lässt – vor einem Jahr hätte dies noch ganz anders ausgesehen ;-)

Moni

Heute hat das schöne Wetter neben unzähligen Spaziergängern, Joggern und Reitern auch ganz viele Hündeler in den Allschwiler Wald gelockt.

Denn der Tierschutz Beider Basel hat hier ein Military ausgerichtet und so haben wir uns zusammen mit Denise und Neela auf den Weg dorthin gemacht.

Wir waren leider nicht ganz die Ersten, aber nach einer kurzen Wartezeit ging es dann auch bald los und nicht lange danach trafen wir auf den ersten Posten – „beim Chinesen“, wo,  wie nicht anders erwartet, Essen auf chinesisch angesagt war.

Dazu mussten die Hunde mit 2 Pfoten auf einem Schemmel stehen und von ihren Zweibeinern mit Hilfe von chinesischen Stäbchen während einer Minute gefüttert werden (erschwerend kam noch das Buch auf dem Kopf dazu). Und für einmal rächte es sich, dass ich bisher beim Chinesen lieber mit Gabel und Messer gegessen hatte. Aber immerhin 8 von 10 Leckerchen gelangten in Jason’s hungriges Maul und 16 Punkte auf unseren Zettel:-)

Und weiter ging’s zum nächsten Posten – „Komm unter meine Decke“

Während die Hunde warteten, bekamen wir einen Regenschirm in die Hände gedrückt und mussten uns damit unter einer Plane verstecken. Nun erst durften wir unsere Hunde zu uns unter die Plane rufen. Und weil uns dies bereits beim ersten Mal gelang, gab es die volle Punktzahl und somit erhöhte sich unser Punktekonto dank gesetztem Bonus gleich um 40 Punkte.

Bereits nach einer kurzen Gehstrecke erwartete uns am 3. Posten – ein Spaziergang über den Fluss“ . Hier mussten wir unter Zuhilfenahme von Teppichen einen reissenden Fluss überqueren. Dabei durften weder wir noch unsere Hunde nasse Füsse kriegen. Fotos davon gab es leider keine, aber wir bekamen dafür je 20 Punkte.

Und weiter ging’s durch den Wald, vorbei an unzähligen Spaziergängern, anderen Hunden und einer Alphornbläserin bevor wir am 4. Posten – bei 15 fliegenden Büchsen unsere Geschicklichkeit beweisen durften. Ingesamt hatten wir 1 Minute Zeit, um die Büchsen mit 1 Ball zu Fall zu bringen – und entweder hatte man Glück und man traf gut oder man hatte einen Hund, der es liebt den Ball für den nächsten Wurf zu apportieren – wir hatten Beides und so gab’s auch hier die volle Punktezahl :-)

Aber beim nächsten Posten wurde es schwieriger. Denn am Posten Nr 5 versteckte sich hinter Tbb – DNA Test ein lustiges Rasseraten. Und so galt es  in Plasticksäckchen eingepackte Hundehaar-Müsterchen 4 der 10 zur Auswahl stehender Hunderassen zuzuteilen – ganz schön knifflig. Und so gab es am Ende auch nur 5 bzw. 10 von 20 möglichen Punkten.

Danach genossen wir einen etwas längeren Spaziergang. Aber das war auch gut so, denn beim 6. Posten – namens Irre Kirre Garten hiess es sich gedulden, bis die Hunde vor uns die gut 50 Flaschen fehlerfrei umrundet hatten. Jason und Neela haben auch diesen Posten super gemeistert. Schade nur, dass ich Jason einmal leicht irritiert hatte und er deshalb meinte, die eine Flasche müsse er mit seiner Nase umstupsen, nachdem er sie mit seinen Beinen knapp verpasst hatte ;-) Und so gab es für uns, statt der 20 nur 16 Punkte. Aber immerhin schafften wir den Parcours an lockerer Leine, während viele andere Hunde an straffer Leine durchgezogen wurden :-(

Auch Posten Nr. 7 mit der Lieblingsstatue war ein Balanceakt – denn hier mussten die Hunde während 30 Sekunden auf 4 wackeligen Pflastersteinen balancieren – und auch das meisterten Jason und Neela bravourös.

An Posten Nr. 8  – mit Namen Serviertöff war wiederum unsere Geschicklichkeit gefragt – denn nun hiess es einen riesigen Blumentopf auf einem Tablett zu balancieren und gleichzeitig den Hund an der Leine durch einen Slalom zu führen. Und es ging auch alles glatt – bis zu den letzten 3 Pylonen. Aber ich wunderte mich nicht allzulange darüber, dass ich Jason’s Aufmerksamkeit verlor, als ich die beiden Esel sah, die unseren Weg kreuzten. Ein rasches Sitz und ein kleines Stossgebet, dass Jason nicht auf die Idee kommt, in die Leine zu springen – und schon waren die Esel vorbei und wir konnten den Slalom fehlerfrei und mit stehendem Blumentopf zu Ende bringen :-)

Der Sockenlauf an Posten Nr. 9  war nicht bei allen Hunden gleich beliebt – denn nun hiess es Socken überstülpen (doof) und die sackhüpfenden Zweibeiner zu begleiten (schon viel besser). Jason war sich zwar nicht ganz sicher, ob er nun zu mir in den Sack schlüpfen oder nicht doch lieber das ganze Unterfangen stoppen sollte, aber am Ende kamen wir ohne Blessuren und mit allen 4 Socken am Ziel an.

Unschön an diesem Posten war lediglich der Reiter, der meinte sein Pferd durchparieren und mehrmals über die Säcke laufen lassen zu müssen, nur weil es kurz vor diesen gescheut hatte – und dies obwohl wir und unsere Hunde direkt am Wegrand standen. Und dies mit einer solchen Aggression und unter Androhung des Schlachters, dass wir nur noch den Kopf schütteln konnten. Denn auf unsere Einwände hat er leider nicht reagiert – schade gibt es für Reiter kein amtliches Kennzeichen.

Und schon kurz darauf wartete am 10. Posten mit der Zirkusnummer die letzte Aufgabe auf uns. Hier durften (oder mussten) wir in 1 Minute 10 verschiedene Kunststückchen mit unseren Hunden zeigen – in einem solchen Moment ist eine Minute rasend schnell um ;-) . Aber auch wenn Jason zwischendurch selbst entschied, welches Kommando er verstanden hat, so hatten wir am Ende doch unsere 10 zusammen.

Und so kamen wir nach einem 4-stündigen Spaziergang mit tollen 202 von 220 möglichen Punkten wieder zum Ausgangspunkt zurück, wo eine leckere Wurst und ein kleines Geschenk für unsere Hunde auf uns wartete.

Leider kamen wir nicht dazu, von allen Posten Fotos zu machen, aber ein paar wenige gibt es doch noch hier zu sehen:

Klick auf das Bild, um zum Album zu gelangen.

Und weil unsere Hunde so toll mitgemacht hatten, kamen Denise und Neela mit 203 Punkten auf den 4. und wir mit 202 Punkten auf den 5. Platz :-)

Und hier gibt es auch noch ein Video von allen Posten:

Vielen Dank Nadine, dass ich dein Video von dir und Chaim hier zeigen darf
Auch die beiden haben’s toll gemacht und erreichten mit 204 Punkten den tollen 3. Platz!

Es hat wieder einmal sehr viel Spass gemacht und wir haben viele nette Menschen und Hunde unterwegs getroffen – und auch von den Spaziergängern gab’s viel Lob für die Hunde.

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